Sonntag, 18. Oktober 2015

Nicht nur im Herbst, aber da besonders gerne.. mein Linsensalat

Irgendwie passt er am besten in den Herbst. Wenn es kälter wird bekomme ich Lust auf Deftiges, aber zu deftig darf es dann auch nicht sein. Einer meiner herbstlichen Lieblinge ist der Linsensalat. Man kann ihn einfach so alleine essen, er passt aber auch ganz prima zu Barbarie Entenbrust und anderem Fleisch. Und er ist ganz simpel, geht schnell, hält sich im Kühlschrank ein paar Tage und wird dabei nur besser. Also ein dankbares Rezept.

Am liebsten mache ich ihn mit Belugalinsen. Die gewöhnlichen Tellerlinsen, die man für Eintopf verwendet, zerfallen zu schnell. Braune Berglinsen funktionieren auch gut, aber die schwarzen Belugalinsen sehen am schönsten aus. Das Auge isst ja schließlich mit. Man bekommt sie mittlerweile in fast jedem gut sortierten Supermarkt, und falls da nicht, dann auf jeden Fall in Naturkostläden oder im Allnatura-Kaufhaus. Linsen sind eiweißreich, wie alle Hülsenfrüchte, und man kann sie einem Veggieschneckchen gut servieren. Das isst sie nämlich auch gerne.


Die Linsen werden in Gemüsebrühe gar, aber nicht zu Mus gekocht. Dann abgießen und abtropfen lassen. Den Rest der Zutaten einfach klein schneiden und untermischen. Genaue Mengenangaben sind allerdings schwierig. Ich mag es gern ein bisschen essigsauer und das ist nicht Jedermanns Geschmack. Deshalb schreibe ich alle Zutaten auf und Nachkocher schmecken einfach nach eigenem Gusto ab.

Man braucht in etwa folgendes:

1 Packung Belugalinsen
1 Bund Frühlingszwiebeln ( in feine Ringe geschnitten )
2 Birnen ( mittelweich und in Würfelchen )
Melfor Essig
etwas Balsamico
Olivenöl
etwas Kürbiskernöl
Salz, Pfeffer

Am besten macht man den Salat schon am Vortag oder am Morgen, wenn man ihn am Abend essen will. Die Linsen schlucken irgendwie sehr viel Salz und meist ist er beim Abschmecken vorm Servieren dann doch zu lasch und muss nachgewürzt werden. Kürbiskernöl muss nicht unbedingt mit dazu, aber ich mag diesen nussigen Geschmack schon gern dran. Wenn man gerade keins hat, dann geht auch Haselnuss- oder Walnussöl. 

Für mich ist der Linsensalat mit rosa gebratener Entenbrust ein echtes Sonntagsessen. An die gewöhnliche Samstagsmittaglinsensuppe erinnert er nur noch entfernt. 

Freitag, 2. Oktober 2015

Ist das noch Shortbread? Passt jedenfalls vorzüglich zu Wein


Ich hab es ja nicht so mit Süßkram. Den backe ich zwar total gerne, aber meine Leidenschaft liegt mehr im salzigen Bereich, was das Essen angeht. Bei Shortbread mache ich eine Ausnahme. Sonntags morgens im Bett mit einer Tasse Milchkaffee esse ich auch mal ein süßes Shortbread vorm Frühstück. Das findet mein Mann kurios, denn aufs Dessert nach dem Abendessen verzichte ich gerne. Sonntags morgens im Bett mag ich süß.

Darum geht´s aber heute gar nicht, sondern ums salzige Shortbread. Und das kann ich eigentlich immer essen. Auf dem ziemlich tollen Salzkorn-Blog war kürzlich ein Rezept für Shortbread mit Parmesan, gerösteten Mandeln und Zitronenthymian. Das hatte ich sowieso schon im Auge, und dann kam direkt auch die passende Gelegenheit dafür. Wir gehen nach getaner Arbeit gerne von sechs bis sieben am Wochenende auf den Kaiserberg. Für uns ist der schönste Biergarten in der Gartenschau. Gut (oder schade), dass das anscheinend nicht so viele Leute wissen, denn dort finden wir immer einen Platz in der Sonne. Am liebsten ist mir der Freitag Abend, denn da liegt noch das ganze Wochenende vor uns. Und just am letzten Freitag waren die Brezeln aus. Den Genuss der Weinschorle kann man nämlich mit einer frisch gebackenen, knusprigen und warmen Brezel noch steigern. 


Da wir Sonntag Abend noch einmal als Wochenendabschluß dort hin wollten, uns aber nicht sicher waren, ob es auch wieder Brezeln gibt, kam das mit dem Shortbread genau richtig. Geht ja auch schnell. Also hab ich die erste Portion Shortbread nach dem Rezept von Grain de Sel angerührt und gebacken. Da Herr Schneider noch mit irgendwas beschäftigt war und ich schon in lauwarm einige der leckeren kleinen Dinger gegessen hatte, machte ich mich direkt an die zweite Portion. Der Backofen war ja eh schon heiß...

Die Mandeln waren alle und den schönen Zitronen-Thymian im Garten hatte ich schon ziemlich dezimiert, also musste ich improvisieren. Eine Packung Pinienkerne und geräucherten, scharfen Paprika konnte ich mir gut vorstellen im Shortbread. 
Das Shortbread duftete schon im Backofen himmlisch. Und mit zwei Sorten Gebäck ist man zur Weinschorle auf der sicheren Seite. Brezeln gab es am Sonntag auch wieder und so habe ich die Shortbread-Dose Montag mit ins Büro genommen und unter den Kollegen verteilt. Beide Sorten wurden gerne genommen, das Ersatz-Gebäck mit dem geräucherten Paprika war aber eindeutig der Favorit. Deshalb hier noch schnell das Rezept, auch wenn eigentlich schon alles gesagt ist.

60 g Pinienkerne, trocken in der Pfanne geröstet
100 g kalte Butter
60 g Parmesan
1/2 bis 1 TL geräucherter Paprika
125 g Mehl (Weizen 405)
1 Prise Salz
1 TL Honig
fleur de sel 

Die Zutaten werden miteinander vermischt und der Teig im Originalrezept für eine halbe Stunde gekühlt. Die Kühlung habe ich mir gespart, was auch funktioniert hat. Dann den Teig 0,5 cm hoch ausrollen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in Rauten oder Stäbchen schneiden und ca. 20 Minuten auf Umluft bei 150° C in den Backofen schieben.

Ich hab als sie aus dem Ofen kamen noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer drüber gegeben. Den geräucherten Paprika kaufe ich immer in Alkmaar, wenn wir Urlaub in Holland machen. Gibt es aber auch hier in gut sortierten Läden. Und dass mir der in Alkmaar erstandene irgendwie besser schmeckt, liegt vermutlich einfach an den Urlaubserinnerungen und der hübschen Dose. Ich steh einfach auf Firlefanz und Kniddelfuddel..

Edit:  Danke an alle, die mir meine Schreibfehler aus den Rezepten raus sammeln. Insbesondere liebe Grüße nach München an meine Freundin Edda.  Wer hat schon das Glück mit seiner früheren Deutschlehrerin befreundet zu sein? Du hast natürlich Recht und es heißt gebacken! Wir Pfälzer werden es wohl nie lernen :D

Freitag, 25. September 2015

Über die Langlebigkeit von Familienrezepten


Wir essen keine Wurst. Eigentlich mag sie keiner bei uns. Wir essen Schinken und Salami, ok, aber nicht dieses blasse, flache Zeug, das bei uns in der Gegend "Aufschnitt" heißt.
Man könnte deshalb annehmen, dass wir auch keinen Wurstsalat mögen. Das stimmt aber so nicht. Es gibt da diesen einen, einzigen Wurstsalat, der bei uns unter dem Namen Oma-Marga-Gedenksalat läuft, und den mag jeder. Ausgenommen das Veggieschneckchen natürlich. 
Meine Oma Marga war eine Puristin was Essen angeht. Es gab zu jedem Geburtstag das Gleiche. Den schon genannten Oma-Marga-Gedenksalat, Pferdeknackwurst von der Metzgerei Härting, Senf und Kornbrot. Das Kornbrot natürlich ohne ganze Körner und ungestäubt. Keiner der Gäste hätte je erwartet, dass es zum Abendessen was anderes gäbe. Vermutlich hätte es auch keiner gewollt. Manche Dinge sollten einfach so bleiben, wie man sie kennt.


Der Wurstsalat meiner Oma Marga ist vermutlich nichts besonderes und die Zutaten der "schlechten Zeit" geschuldet, wie sie die mageren Jahre während und nach dem Krieg genannt hat. Vielleicht ist es auch ein Rezept ihrer Mutter gewesen. Leider habe ich sie nie danach gefragt. Das Rezept hält sich bei uns aber hartnäckig und ich käme nie auf die Idee einen anderen Wurstsalat zuzubereiten. Wir mögen ja nicht mal Wurst ...

Den Gedenksalat gibt es jedes Jahr zu Omas Geburtstag am 26.Januar und hin und wieder auch unter dem Jahr noch mal. Ich bereite immer eine große Portion davon zu, denn meine Kinder sind total wild drauf und es muss immer auch ein Teller voll für meinen Papa übrig bleiben. Meine Mama kann den Wurstsalat nämlich nicht zubereiten. Sie kann jedes erdenkliche andere Gericht, den Wurstsalat aber kriegt sie nicht hin. Gut, dass ich jahrelang die Zubereitung mit meiner Oma geübt habe, sonst wäre der Salat verloren. 

Es steht und fällt mir den Zutaten. Abweichungen vom Rezept werden nicht geduldet. Weitere Zusätze auch nicht. In den Salat kommt kein Käse, keine Gurken, kein Knoblauch, keine Radieschen sondern nur die folgenden Zutaten:

1 kg in Streifen geschnittene feine Schinkenwurst
3 Schalottenzwiebeln, sehr fein gewürfelt
10 hartgekochte Eier
eine gute Hand voll in kleine Röllchen geschnittener Schnittlauch
eine Packung ungesüßte Kondensmilch 10%
Sonnenblumenöl
Melfor Essig!
Salz, Pfeffer

Auch beim Melfor Essig gibt es keine Diskussion. Der muss rein. Ebenso die Kondensmilch; Sahne geht nicht. Die hartgekochten Eier werden gepellt und mit einem Eierschneider in kleine Würfelchen gequetscht. Und dann einfach alles mischen. Nicht zu viel Essig zugeben, denn sauer soll der Salat nicht schmecken. Und mittlerweile ist es akzeptiert vorgeschnittene Wurst zu verwenden. Das hat gegen Ende sogar meine Oma gemacht. Als ich ein Kind war, hat sie allerdings die Wurst noch mit der Hand geschnitten. Auf einem alten Resopalbrettchen mit einem ziemlich abgehalfterten, kleinen Messerchen. Ist schon unglaublich an was ich mich alles erinnern kann, wenn ich eine Portion von diesem Wurstsalat verdrücke.  

Muß der geneigte Leser den Salat zubereiten und essen? Vermutlich nicht. Darum geht es mir gar nicht. Allein um die Wichtigkeit von Familienrezepten und natürlich darum, dass meine Kinder das Rezept kennen. Denn dafür gibt es ja diesen Blog.

Gibt es diese Familienrezepte bei Euch auch?

Freitag, 18. September 2015

Zitronensalz geht fast mit allem

Dort wo ich meine Orangen beziehe, gibt es auch Zitronen. Allerfeinste Zitronen aus Bioanbau. Sie schmecken köstlich, haben viel Saft und eine unbehandelte Schale. Das ist fast das allerbeste dran. 

Mit einer Kiste Zitronen kann man schon eine ganze Menge Dinge anstellen. Ganz wunderbar schmeckt zum Beispiel eine Thymian-Zitronen-Butter. Man kann sie auf frisches Baguette streichen, mit Backofenkartoffeln essen oder einfach gebratenes Gemüse damit veredeln. Außerdem hält sie sich in einem geschlossenen Container auch noch ewig. Ein echtes Rezept braucht man dafür eigentlich nicht. Einfach eine Hand voll frischen Thymian mit der abgeriebenen Schale einer Bio-Zitrone, einem Päckchen weiche Butter und etwas Meersalz in den Mixer geben. Wer mag, macht noch etwas vom Saft der Zitrone dazu. Auf höchster Stufe vermischen bis man eine homogene Masse hat. 

Die Stile des Thymian lasse ich mit dran, denn dort ist viel Geschmack drin. Außerdem benutze ich den Zitronenthymian aus meinem Garten. Die Stile sind nicht so holzig. 

Am tollsten finde ich allerdings Zitronensalz. Das ist sogar noch simpler und weitaus vielseitiger. Ich schäle mit dem Sparschäler die Schale von drei schönen Zitronen ab. Dabei sollte möglichst nur der gelbe Teil der Schale abgehoben werden. So ein kleines bisschen weiß ist aber nicht weiter schlimm. Die Schalen gebe ich dann in mein Glas mit grobem Meersalz und lasse sie da trocken werden. Sobald sie ausgetrocknet sind, werfe ich sie mit drei oder vier Esslöffeln des Meersalz in den Mixer. Auf höchster Stufe dauert das pulverisieren nur ca. 20 Sekunden. Voila! Das beste Zitronensalz aller Zeiten.


Ich nehme mir immer vor genug davon zu machen, um auch welches verschenken zu können. Es gelingt mir nur selten. Am letzten Sonntag konnte ich mir ein kleines Gläschen aus dem Herzen reißen und habe es an jemanden verschenkt, der mir eine große Freude gemacht hat. 


Bei uns kommt das Zitronensalz im Moment über fast alles. Es passt hervorragend zu Fisch, ins Salatdressing und natürlich über Gemüse. Eigentlich passt es zu allem außer Obstsalat oder Kuchen. Finde ICH jedenfalls.

Wobei... wenn ich so überlege...eigentlich müsste Shortbread mit einer Spur Zitronensalz und Rosmarin ziemlich toll schmecken. Das sollte ich auf der Stelle ausprobieren. 

Und damit zurück ans Funkhaus. Ich hab zu tun!

Freitag, 11. September 2015

Der faule Sommer ist vorbei.. jetzt gibt es Gartengemüse

Frau Schneider meldet sich zurück und hat den Garten abgeerntet. Nicht komplett, aber doch zu einem guten Teil. Die zweite Hälfte des Mangold wird der ersten folgen und es gibt wieder eine leckere Mangold Quiche. 

Vor ein paar Wochen hatten wir die schon mal, aber wir waren so hungrig.. deshalb gibt´s davon keine Fotos. Die Faulheit hat aber endlich ein Ende und heute teile ich das Rezept mit allen Gemüseliebhabern. Es ist einfach, man kann es gut vorbereiten und es schmeckt sogar meinen Spinat-Mangold-hassenden Kindern. 

Das liegt vermutlich vor allem an den großen Mengen Feta und Parmesan. Mit Käse überbacken kann man meiner Familie fast alles servieren und sie hauen begeistert rein.

Nun zum wichtigen Teil, den Zutaten:


Für den Teig braucht man:

90 g Butter
180 g Mehl
3 - 4 EL Wasser
einen halben TL Salz

Das Mehl kann ganz normales Weizenmehl Type 405 sein, dann reichen 3 EL Wasser. Bei mir wurden es 120 g Weizenmehl und 60 g Vollkorndinkelmehl, einfach weil mir das normale Mehl ausgegangen ist. Liegt an den Schoko-Nuss-Cookies, die heute morgen schon gebacken wurden..
Nimmt man einen Teil Vollkornmehl, dann braucht es etwas mehr Wasser, weil das eben etwas mehr saugt.
Die Zutaten verknetet man zu einem weichen Teig, formt daraus eine Kugel und lässt diese für ca 30 Minuten ruhen. Dann rollt man den Teig aus, legt eine gefettete Springform damit aus und sticht mit einer Gabel ein paar mal ein. Während er auf 180° Umluft für 15 Minuten im Backofen ist, kann man die Füllung zubereiten. 

Zutaten:

500 g Mangold 
2 Knoblauchzehen
60 g Pinienkerne
100 g Quark
250 g Feta
120 g Parmesan
2 Eier
2 EL Saure Sahne

Der Mangold wird gewaschen, die Blätter von den Stengeln getrennt und in feine Streifen geschnitten. Die Stengel falls nötig von Fäden befreien und in kleine Würfel schneiden. Dann in kochendem Salzwasser blanchieren. Zuerst kommen die Stengel rein, nach fünf MInuten gebe ich die Blätter dazu und lasse sie kurz zusammenfallen. Dann abgießen und schön abtropfen lassen. 
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den gehackten Knoblauch kurz andünsten. Dann den Mangold zugeben und unter Rühren braten bis ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist. 
Die Pfanne vom Herd ziehen und den Quark, saure Sahne, die Eier, Pinienkerne, den in Würfel geschnittenen Feta und geriebenen Parmesan zugeben und gut verrühren. Sobald der Teig seine 15 Minuten im Backofen hinter sich hat, gibt man die Mangoldmischung darauf und gibt alles zusammen noch mal für 40 Minuten zurück in den Backofen. Das war es schon.

Die Quiche schmeckt heiß oder lauwarm am besten. Ich habe aber auch schon Kinder gesehen, die sie kalt verschlungen haben. Das waren allerdings auch meine eigenen Kinder, die Verfechter der Meinung sind, dass kalte Pizza ein perfektes Frühstück ist. Ich muss regelmässig zu viel Pizza backen, damit noch etwas fürs Frühstück übrig bleibt.

Wenn man mag, kann man zur Quiche natürlich auch noch fleischliche Zutaten beigeben. Ein paar Speckwürfel, Schinkenstückchen oder ähnliches schmecken ganz vorzüglich darin. Dann könnte allerdings das Veggieschneckchen nicht mitessen und das wollen wir ja in unserem Fall nicht. 
Beilagen muss man zur Quiche nicht haben. Für mich tut es ein kühles Glas Weißwein. Ein grüner Salat oder ein paar aufgeschnittene Tomaten aus dem Garten gehen aber immer. 


Donnerstag, 6. August 2015

In eigener Sache..

Heute hat mich die Hitze völlig lethargisch gemacht. Lust auf Kochen ist nicht ..
Aber endlich habe ich mal wieder anders am Blog gearbeitet. Es gibt endlich ein Rezeptregister *stolz*

Nachdem ich eigentlich ja wissen müsste, welche Rezepte ich im letzten halben Jahr eingestellt habe, und es mir trotzdem diese Woche passiert ist, dass ich mich über einen bereits veröffentlichten Panna Cotta gewundert habe.. wurde es Zeit für eine Liste.

Das Register findet man unter "Der schnelle Blick auf alles Leckere" direkt neben dem Tab "Startseite". 

War ja eigentlich gar nicht so schlimm und ich habe mich so lange davor gedrückt. Das ruft förmlich nach einer kleinen Feierlichkeit am Abend. Ich geh schon mal den Prosecco kaltstellen ... 

Dienstag, 4. August 2015

Was man bei einer Sellerieschwemme tun kann..

Dieses Frühjahr haben wir uns auf der Terasse zwei Hochbeete gebaut. Sie sind ganz simpel aus diesen Baustoffsäcken, die wir gebraucht auf e-bay gekauft haben. Ideale Größe, denn sie sind 1x1x1 Meter und man kann ihre Hässlichkeit mit Holz oder Stein tarnen. Ganz klassisch haben wir die dann im Vier-Schicht-System befüllt und dann in großer Erwartungsfreude kleine Pflänzchen gekauft.

Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir wollten einen Mini-Garten und haben einen Mini-Dschungel bekommen. Liegt wohl daran, dass wir zum einen die Pflänzchen sehr eng gesetzt haben und zum anderen das Wetter diesen Sommer passt.

Nun haben sich die Sellerie dermaßen ausgebreitet, dass man nur noch schnell essen kann, sonst verdrängt er alles. Ein Teil davon muss JETZT gegessen werden,

Samstag, 1. August 2015

Gurkensüppchen für Gurkenhasser

Vor ein paar Monaten hat mich eine Freundin angefragt, ob ich ein inszeniertes Essen für eine Besuchergruppe der Ausstellung von Waltraud Munz in der Stiftskirche kochen möchte. Ich wollte. Zu einem bestimmten Thema ein komplettes Menü zu kochen ist eine reizvolle Angelegenheit. Noch reizvoller durch die Tatsache, dass Kochen nicht funktioniert in einer Kirche. Naja, so ein bisschen was geht in der Sakristei, aber am besten ist es wenn man alles vorbereitet und dort noch anrichtet. 

Es war nicht mein erstes inszeniertes Essen, sondern schon mein zweites, und beide waren eine ganz wunderbare Erfahrung. Da die Teilnehmer dieses Mal auch wieder sehr interessiert und angetan waren, werde ich in loser Reihenfolge und vielleicht auch nicht ganz vollständig, die Rezepte des Abends hier veröffentlichen.

Den Anfang des Essens letzten Donnerstag und auch der Anfang der Rezepte im Blog macht ein geeistes Gurkensüppchen. Von mir kommt die Empfehlung es auch mal für Gurkenhasser zu kochen.

Samstag, 11. Juli 2015

Gemüse-Frittata.. Genau das richtige für einen heißen Tag

Nachdem die vergangenen Tage einfach superheiß waren und sogar ich nicht so richtig viel Lust hatte, mich an den warmen Herd zu stellen, mussten Gerichte her, die schnell gehen und die vielseitig sind. Eine Gemüse-Frittata ist da genau richtig. Man bastelt schnell das Gemüse in die Pfanne, kippt die Eiermischung darüber und dann muss man nur noch abwarten. In der Wartezeit bietet sich ein gutes Buch, ein Glas Eistee und eine Couch an. Praktisch daran ist auch, dass diese Frittata sowohl heiß als auch lauwarm und kalt gut zu essen ist. Und für Menschen, die unbedingt Fleisch in jedem Essen brauchen kann man auch noch Schinkenwürfel oder etwas ähnliches zufügen. Jedem ist also Genüge getan.

Freitag, 10. Juli 2015

Salat mit Parmesan und Johannisbeeren

Nach ein paar Tagen technischer Probleme mit meinem MacBook, kann ich jetzt endlich wieder posten. Durch die Größe der Fotos habe ich meine sowieso nicht so große Festplatte vollgepackt bis zum Anschlag und der arme Mac ging in die Knie. Jedes Pixel ist mangels Platz auf der Platte einzeln auf den Bildschirm gekrochen, hat sich verbeugt und auf sein Stühlchen gesetzt. Arbeiten war nicht mehr möglich. Jetzt ist das Problem behoben und mein Mac und ich können wieder durchatmen.

Gekocht habe ich ja die ganze Zeit. Na ja, nicht die ganze Zeit, denn es war zu heiß. Aber doch meistens. 

Es gibt endlich Johannisbeeren und ich kann meinen liebsten Lieblingssalat machen. Den gab es jetzt auch schon zwei mal am Stück, und ich bin versucht ihn heute ein weiteres Mal zu servieren. Auf die Kombination wäre ich nie alleine gekommen. Sie stammt aus meiner favorisierten Kochzeitschrift "slowly veggie" und schmeckt einfach großartig. Außerdem ist der Salat so reichhaltig, dass man eigentlich nicht viel außer einer Scheibe leckerem Fladenbrot oder Ciabatta dazu braucht. Der Salat ist eine vollständige Mahlzeit. 

Samstag, 27. Juni 2015

Knuspriger kleiner Amerikaner - Das BLT-Sandwich



Nachdem Herr und Frau Schneider gestern zu absolut denkwürdig leckeren Burgern bei Freunden eingeladen waren, geht es heute morgen deftig weiter. Irgendwie habe ich nach einem ausgedehnten und kräftigen Abendessen am nächsten Morgen Lust auf ein passendes Frühstück. Da kommt mir ein BLT genau recht.
Wir leben in einer Region mit sehr vielen amerikanischen Mitbürgern. Hier kennen die meisten Leute dieses Sandwich. Ist für mich eines der leckersten, die es gibt. Mit knusprigem Bacon, Vollkorntoast, Mayo, Tomaten und Salat ist es ein echter Klassiker. Es ist schnell zusammengesetzt und absolut köstlich zum Frühstück, kleinen Mittagessen oder Abendessen. Man kann in kurzer Zeit eine komplette Familie glücklich machen und die Zutaten sind überall schnell besorgt.

Freitag, 26. Juni 2015

Der Phantomblaubeerkuchen oder wenn mir mal langweilig ist..

Auf Empfehlung eines Freundes kam mir gestern ein Rezept für Tarte Tatin unter. Der fand sich im großartigen Blog Herzdamengeschichten. Appetit drauf habe ich sofort bekommen, aber jetzt einfach nachbacken wäre ja auch fad. Deshalb wird es heute zwar ein Upside-Down-Kuchen, aber eben einen ganz anderen. Zur Hand waren gerade Pfirsiche und Blaubeeren. Ich hab mir das richtig schön vorgestellt... ganz oben Blaubeeren, dann Pfirsiche, dann Teig. Wie üblich ist es so nicht geworden. Es wurde ein Phantomblaubeerkuchen, denn ich habe liebevoll alle Pfirsichspalten dekorativ in die Form dekoriert und dann gemerkt, dass ich die Blaubeeren vergessen hatte. Die habe ich dann einfach darüber gestreut. Man sieht sie deshalb nicht. Macht ja nix. Phantomblaubeeren schmecken super und sind mal was ganz anderes..